Samstag, 14. April 2012

Am Dienstag fuhren Manuela und ich nach Asunción um einige Einkäufe zu tätigen.
Ich traute meinen Augen nicht. Stand doch beim Einkaufszentrum Shopping del Sol eine Eisbahn. Und das bei 35 grad aussen Temperatur.





Bei der Heimfahrt begegneten wir diesem Motorradfahrer. In der Schweiz müsste ich sicher bei keinem Polizisten so vorbei fahren. Das schöne in Paraguay ist, hier läst man den Mensch noch Mensch sein. Immerhin er trägt einen Helm, was nicht alltäglich ist.



Heute regnet es den ganzen Tag aber morgen ist schon wieder schönes Wetter angesagt.
In dem sinne wünsch ich euch ein schönes Wochenende Martin

Freitag, 6. April 2012

Ich muss etwas klar stellen. Wir wohnen schon dreieinhalb Jahre in Paraguay und gehören eigentlich zu Atyra. Da wir gleich an der grenze zu Caacupé wohnen, fühlen wir uns natürlich eher da, hingezogen.

Atyra liegt im 3.Regierungsbezirk in Cordillera

Sie ist eine alte Stadt von Paraguay, 61 Kilometer von Asunción entfernt.
Hat ca. 16.000 Einwohner

Das ist definitiv die sauberste Stadt Paraguays und wurde im Jahr 1539 vom 1. paraguayischen Gobernador, Domingo Martínez de Irala ( ein spanisch baskischer Eroberer) gegründet.
Der Name Atyrá kommt aus der immer noch gesprochenen Indianersprache Guaraní und setzt sich folgendermassen zusammen: "Atyha" (Aty = Sitzung/Zusammenkunft und ha = ist Platz/Stelle). Die Stadt bietet Holzschnitzereien, Lederarbeiten und Tourismus und macht darüber über die Grenzen von sich reden. Die Geschichte erzählt, dass früher die Häuptlinge des Stammes Toba, an der Stelle des heutigen Rathauses, ihre Zusammenkünfte im Schatten der 7 Yvapovo-Bäume, abhielten.

Kirche von Atyra



Die Kirche von Atyrá ist heute ein Museum für sakrale Kunst, die schönen Heisshunger auf Holz von den Eingeborenen seit 1580 gemacht aufweist, mit einer barocken Hispano-Guaraní-Stil.
Der Bau der Kirche begann 1782, angetrieben durch den Priester Almada, der sich auch seiner Verantwortung für die Förderung der Bevölkerung der Stadt, einige Mechaniker und Handwerker Fähigkeiten zu entwickeln bewusst war.
Die Kirche wurde 1852 umgebaut auf Befehl des Präsidenten von Paraguay zu dieser Zeit, Carlos Antonio López. Dieser Tempel wurde im Jahre 1928, für das Gebäude, das in diesen Tagen steht ersetzt.
Seit dieser Zeit entwickelte sich die Stadt und wuchs rund um die Kirche, wie es traditionell mit den meisten Städten in Paraguay im Laufe ihrer Geschichte war. Drei der vier Wände des Gebäudes diente als Start in die neue Konstruktion,
Die Kirche ist nicht im Epizentrum der Stadt, es ist eigentlich mehr wie der Perspektive einer Allee angezeigt, als ob es der Anfang oder das Ende der Stadt war. In seinem Inneren, ist der Altar aus dem 18. Jahrhundert und die Statuen, die die Virgin de los Dolores, St. Franziskus, St. Lucia, Virgen de la Candelaria, María Auxiliadora und Santa Catalina, vertreten unter anderem gebaut hält, alles unter der Lehre geschaffen der Franziskaner-Missionare.



Wirtschaft

Die Bevölkerung der Stadt widmet meist auf Landwirtschaft und Vieh . Aber es hat auch Öl-Fabriken und Sägewerken. Die Produktion des Öls stammt aus der Industrialisierung der Kokosnuss.
Die Menschen in der Stadt sind auch speziell mit dem Handwerk der Sattler Arbeit vertraut.

Traditionelle Kultur

Einer der reichsten Geschichten der paraguayischen Folklore hat seinen Ursprung in Atyrá. Es ist die Geschichte des Indio José, der sich während einer heftigen Überschwemmung in der Gegend gefangen hielt und von der Unbefleckten Jungfrau um Hilfe bat. Er erhielt ein Wunder, fand einen Baum und kletterte darauf und sein Leben war gerettet. Der Indio José hatte der Virgen versprochen, ihr ein Bild für sie zu schnitzen, das tat er, und dasselbe Bild ist nun Teil des Altars im religiösen Zentrum von Caacupé in der Basilic.

Artisan Handwerkskunst

Eine der interessantesten Tätigkeiten die Handwerker machen ist das Schnitzen von Holz, das die zweitwichtigste Aktivität der Stadt ist. Diese Objekte aus Holz sind sehr gut bekannt und geschätzt von den Bürgern der Atyrá und im ganzen Land, sowie einigen umliegenden Ländern. Diese handwerkliche Tätigkeit begann in der Zeiten der Kolonie, als die Franziskaner-Missionare an die Eingeborenen dachten. Die Tradition lebt immer noch in der Bevölkerung der Stadt, und wächst weiter und perfektioniert mit jeder Generation. Die üblichen Themen für die Schnitzereien in Holz sind Heilige, mythologische Kreaturen, Tiere und einiges mehr.
Eine weitere bemerkenswerte Handwerkskunst ist die Arbeit in Leder. Viele Familien arbeiten und machen das Leder Taschen, Rucksäcke, Schuhe, Gürtel, Sättel und anderes.



Gemeinde


Atyrá ist die sauberste Stadt von Paraguay. Durch ein Dekret der Regierung wurde sie auch zur "Ökologische Hauptstadt von Paraguay" erklärt,
Diese Leistung ist auf der Gemeinde-Initiative, die den Schutz der Umwelt und des ökologischen Erhaltung unter seinen Einwohnern gesponsert hat. Diese Bemühungen der Gemeinde und der Bevölkerung ist in der Sauberkeit der Straßen der Stadt bekant.

Ich kann bestätigen, dass dies tatsächlich zutrifft. Es fällt einem direkt auf, wenn man ins Dorf hineinfährt. Ich hoffe, dass es noch lange so bleibt.

Donnerstag, 5. April 2012






Wir wünschen schöne Ostern und ein fröhliches Ostereier suchen


Die Nuestro – Sueño Familie

Rosemarie, Manuela, Guido, Joya und Martin




Am Dienstagnachmittag feierten wir mit den Nachbarn Günters runden Geburtstag. Wir hatten viel spass und die Zeit verging viel zu schnell.

Samstag, 24. März 2012

Ich war mit Joya heute Morgen früh beim reiten. Da wir schon um sieben Uhr auf der Estancia waren, musste ich natürlich noch auf mein Pferd warten da es mit andern Artgenossen nachts auf der weide war. Kiki und Ramona filmten die Pferde beim Sonnenaufgang im Galopp. Leider war das Ergebnis nicht viel versprechend und so mussten die Pferde nochmals den berg hoch und wieder runter. Der leid tragende vom ganzen aber war Mariano. Er musste dreimal zu Fuss die Pferde hohlen und antreiben, so dass sie im gestreckten Galopp runter kamen. Irgendwie fanden ein paar Pferde am ganzen gefallen und wollten einfach nicht in den Stall. Senador und mein Pferd sind dicke Freunde und so spielten sie mit noch zwei andern mit uns Katz und Maus. Joya hatte in der zwischen Zeit ihr Pferd schon lange gesattelt und musste natürlich auf den Opa warten. Nach dreiviertel Stunden konnten Joya und ich doch noch aus reiten dank Ramona die mein Pferd eingefangen hatte.

Am Sonntag wird in Europa die Zeit um eine Stunde vor gestellt. Am 8. April in Paraguay die Zeit um eine Stunde zurück. Das heisst ihr lieben Leute in Europa, wir hier in Paraguay gehen ab 8. April sechs Stunden zurück. Bitte nicht um morgens 8.00 Uhr anrufen, da schlafen wir natürlich noch. Vielen dank.

Da im Moment nicht viel passiert bei uns, wünsch ich euch ein schönes Wochenende und bis bald euer Martin

Freitag, 9. März 2012

Der Nachteil vom regen ist der, die Sonne und der warme Boden treiben das Gras dermassen schnell hoch, dass ich diese Woche den rasen zweimal mähen und die anderthalb Hektar dann noch zusammen rächen musste. bin ich froh, dass ich gute Leute habe die mir dabei helfen. Am Nachmittag arbeite ich sowieso nicht. Die Sonne brennt erbarmungslos auf einem nieder und der Schweiss läuft einem schon den Rücken runter wenn man nur an die arbeit denkt.
Also, schwimmen und relaxen ist angesagt.
Trotzdem, die Werkstatt vom Gärtner und der Unterstand vom Traktor sind jetzt auch fertig und irgendwann kommt auch noch das WC und ein kleiner Abstellraum hinten angebaut.
Tranquilo , (langsam) wie der Paraguayer sagt.





Am Mittwochnachmittag haben wir Nachbarn uns zu einem Schwatz getroffen und am Donnerstag waren Rosemarie, Joya und ich bei Walter zum Mittagessen eingeladen. War wie immer sehr gut.
Das Wochenende naht und ich wünsche euch allen eine schöne Zeit und bis zum nächsten Mal euer Martin

Samstag, 3. März 2012

Heute feierten wir Petras Geburtstag. Es war ein sehr schöner Nachmittag und das Asado hat auch gemundet.







Ich versuchte nach vielen Jahren wieder einmal den Quetschbalken zu spielen. (Petra hat ihn mir in die Hände gdrückt) Ja, na, fürs Happy Birthday reichte es mit ach und krach gerade noch.

So, der Regen hat sich wieder verabschiedet. Es fehlt immer noch etwas Wasser, aber sind wir zu frieden, was wir von oben bekommen haben. Nur noch schönes Wetter ist angesagt. Können wir auch gebrauchen, da noch einige Sachen anstehen. Ich wünsch euch allen einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal euer Martin

Freitag, 24. Februar 2012

Paraguayische Frauen feiern heute ihren Ehrentag

Von Jan Päßler on 24.Feb.2012



Asunción: Heute am „Dia de la Mujer Paraguaya“ richtet sich das Augenmerk auf die Personen, die auf dem Land wie in der Stadt Hauptdarsteller einer funktionierenden Familie sind, die Frauen. Hierzulande werden sie als Gründer der Heimat angesehen.
Das heutige Datum geht auf das erste Treffen amerikanischer Frauen zurück, welches am 24. Februar 1867 stattfand. Nach vier Tagen der Vereinigung entscheiden sie ihren Schmuck zugunsten der Kosten des Tripel Allianz Krieges zu spenden, der erst wenige Jahre später mit der Niederlage Paraguay zu Ende ging.
Bei dieser Gelegenheit verschenken viele Frauen aus diversen sozialen Schichten ihren Ketten und Ringe. Später als kaum noch Soldaten zur Verfügung standen, kämpften sie für die Ideale ihrer Nation.
Die Hilfe der Frauen war weit gestreut und vital, die pflanzten Gemüse an, entsendeten es, heilten Wunden von Verletzten und griffen auch zur Waffe um die Unabhängigkeit des Landes zu verteidigen. Bei diesem Krieg verlor Paraguay rund 50% der Landfläche und es blieben nur 28.000 Männer für 210.000 Frauen.
Im Andenken an die Anstrengungen der Mütter, Ehefrauen und Kinder der Heimat schlug die nationale Historikerin Dr. Idalia Flores de Zarza vor, den 24. Februar als Tag der paraguayischen Frau zu deklarieren, was 1974 dank eines Gesetzesprojektes von Carmen Casco de Lara Castro möglich wurde.

Joya geht seit Donnerstag auch wieder zur schule. Sie besucht zurzeit die neunte Klasse.

Den lang ersehnten regen haben wir auch bekommen. Seit Mittwoch regnet es mit Unterbrüchen ganz schön sanft. Wir können den regen wirklich gebrauchen, ist doch schon einiges dürr (braun) geworden. Wie ihr sehen könnt, die Minigolfbahnen sind fertig. Der Anstrich muss nur noch getätigt werden.



Jetzt nehmen wir das Carpot in angriff. Der Unterstand vom mäh Traktor und der Geräte Raum für den Gärtner muss zu gemauert werden und eine Tür und Fenster kommt noch rein. Hinten dran kommt noch ein WC für die Minigolf Spieler. Also von wegen fertig mit bauen.



So, ein schönes Wochenende wünscht euch Martin